Eingetragen von Admin am 27.07.2018

Die Temperaturen klettern in diesen Tagen deutschlandweit über 35 Grad Celsius. Das verlangt sowohl dem Körper, als auch dem Verstand des jeweiligen Individuums einiges ab.

Trinken Sie reichlich Wasser. Mindestens 2,5L, eher mehr!

Damit der Körper richtig funktioniert, brauchen wir eine gewisse „Betriebstemperatur“ (anders als die am Bierstand). Bei diesem Wetter wird diese über das Schwitzen reguliert, wozu der Körper mehrere Liter Flüssigkeit benötigt. Fehlt dem Körper diese Flüssigkeit drohen Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Blässe, Erbrechen und Schwindel, bis hin zum Hitzekollaps, bei dem der Körper aufgrund des Flüssigkeitsmangels kollabiert. Zuckerhaltige Getränke sollten nur zwischendurch getrunken werden, hauptsächlich Mineralwasser.

Viele Rettungseinsätze lassen sich auf zu wenig Flüssigkeit bei zu hoher Temperatur zurückführen. Für viele Menschen ist es schon „viel“ einen halben Liter getrunken zu haben. Gefährdet sind besonders ältere Menschen, bei denen das Durst-Gefühl mit dem Alter nachlässt.

Ähnlich verhält es sich mit dem Sonnenstich. Wird der Kopf zu lange ungeschützt der Sonne ausgesetzt, so kommt es aufgrund der Wärmestrahlung zu einer Überreizung der Hirnhäute. Die Symptome sind ähnlich derer des Hitzschlags und unterscheiden sich darin, dass die Körpertemperatur beim Sonnenstich meist normal (36,6 Grad) ist. Die Lösung ist so simpel wie klug: Machen Sie es wie Indianer Jones und setzen Sie einen Hut auf oder bleiben Sie im Schatten. (In alten Tempeln ist es auch kühler.)

Die Haut ist unser größtes Organ. Kein anderes Organ muss so viel aushalten wie sie, und wir müssen ein Leben lang mit ihr Auskommen. Daher müssen wir unsere Haut besonders schützen. Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand und jeden Kratzer. Tragen Sie daher unbedingt in regelmäßigen Abständen Sonnencreme auf. Schwere Verbrennungen zweiten Grades, und langfristig bis hin zum Hautkrebs, können Folgen von zu intensiver Sonneneinwirkung sein.

Und auch der Verstand eines Jeden ist in diesen Tagen etwas mehr gefragt. Vielen ist garnicht bewusst, dass eine glimmender Kippenstummel im trockenen Gras, z.B. im Straßengraben, ganze Wälder in Brand setzen kann. Glasflaschen können in der Natur wie eine Lupe wirken und den Waldboden in Brand setzen. Parken Sie Ihr Auto am Seitenstreifen oder auf einem Feldweg, auf dem hohes Gras in der Mitte wächst, kann sich dieses am heißen Auspuff entzünden.

Achten Sie beim Grillen unbedingt auf Funkenflug und Flugfeuer. Und selbstverständlich darf in der Natur kein offenes Feuer gemacht werden.

Sie sehen, mit ein wenig gesundem Menschenverstand ersparen Sie uns und den Kollegen der Feuerwehr eine Menge Arbeit.

Passen Sie auf sich auf und denken Sie an eine ausreichende Zufuhr von Grillgut.

Ihr DRK Heckenland