Als nationale Hilfsorganisation stellt das DRK Heckenland, gemeinsam mit 8 weiteren Ortsvereinen, den medizinischen Teil des Katastrophenschutzes in der Region sicher.

Die Schnelleinsatzgruppe, kurz SEG, kommt immer dann zum Einsatz, wenn durch ein bestimmtes Ereignis eine große Anzahl an Verletzten anfällt (ManV=Massenanfall von Verletzten), oder viele Menschen von einer Großschadenslage betroffen sind. Das kann zum Beispiel ein Hochwasser, ein lange andauernder Stromausfall, eine Bomenentschärfung oder schwerste Unwetter sein.

Foto: D. Winter/ DRK

Die SEG setzt sich aus unterschiedlichen Modulen zusammen um stets die richtige Versorgung sicherzustellen. Jedes Modul kann von der Leitstelle Trier einzeln alarmiert werden.

          • Modul Führung
          • Modul Betreuung
          • Modul Sanitätsdienst
          • Modul Verpflegung

Das DRK Heckenland arbeitet mit den Ortsvereinen Wittlich, Manderscheid, Dierscheid und Traben-Trarbach im Modul „Sanitätsdienst DRK 1“ zusammen.

 

Die Helfer werden per Funkmeldeempfänger und Handy alarmiert. Sofort nachdem der Einsatz erhalten wurde machen sie sich auf den Weg zur jeweiligen Unterkunft des Ortsvereins. Dort werden die notwendigen Materialien, wie Großraumzelte, Kisten mit Verbandsmitteln und Krankenliegen ins Einsatzfahrzeug geladen.

Wenn alles verstaut ist machen sich die Helfer mit Blaulicht und Martinshorn auf den Weg zum Bereitstellungsraum. Dieser wird je nach Einsatzstelle individuell von den Zugführern festgelegt und über Funk mitgeteilt. Vor Ort meldet sich dann der Fahrzeugführer bei der Einsatzleitung und erhält genaue Instruktionen.

Es müssen Zelte zur Versorgung aufgebaut und ausgestattet und Helfer für die Bereiche „Schadensort“, „Dokumentation“ und „Behandlung“ eingeteilt werden. Jedes Zelt hat einen eigenen Gruppenführer und ist einer bestimmten Verletztenkategorie zugeteilt, welche sich in der schwere der Verletzungen unterscheiden.

Jeder Betroffene wird bei der „Eingangssichtung“ von einem Arzt kurz gesichtet und registriert. So ist es nachher möglich Angehörige zusammenzuführen. Nach der Sichtung wird der Patient ins entsprechende Zelt verbracht und behandelt. Im Anschluss wird jeder Patient der weitertransportiert einer Ausgangssichtung unterzogen und erneut registriert.

Wie wäre es selber ein Teil der SEG zu sein? Kein Problem! Sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns.